KI-Assistent revolutioniert das Lernen an der Benz
Unser Weg zu einer zeitgemäßen und zukunftsfähigen Bildung
Die Welt verändert sich rasant – und unsere Schule gestaltet diesen Wandel aktiv mit. Schon seit 2022 arbeiten wir im Zuge unserer digitalen Transformation mit unserem Kooperationspartner DigitalErleben GmbH zusammen und eigneten uns mit dessen Unterstützung sehr frühzeitig das nötige Know-how im Umgang mit iPads, interaktiven Tafeln und Schulverwaltungs-Software an. 2023 mit dem Start von Chat GPT ging unser Team dann gemeinsam mit unserem Partner in die konkrete Auseinandersetzung mit KI.
Nun sind wir erfolgreich mit einem innovativen KI-Tool im Unterricht gestartet und fördern mit zeitgemäßer KI-Anwendung die Kompetenzen der jungen Generation: Unseren pädagogischen Tag verbrachten wir Ende Mai 2026 gemeinsam mit einem fünfköpfigen Team von DigitalErleben sowie Schülern und Schülerinnen aus unseren Schwerpunktkursen Informatik und aus dem Eine-Welt-Rat, um uns mit der Leistungsfähigkeit und der Anwendung unseres neuen KI-Tools vertraut zu machen. Das Besondere dabei: Im Austausch mit einem Softwarentwickler und einem Software-Designer flossen die Bedarfe der Lehrkräfte und die Vorstellungen der Schüler*innen in die Weiterentwicklung des KI-Tools, das als Chat angelegt ist, ein.
Das smarte Tool kennt alle Vorgaben und Lehrpläne. Es entlastet nicht nur die Lehrkräfte, sondern ermöglicht Schülern und Schülerinnen maßgeschneiderte Lernwege. Der KI-Agent fungiert dabei als digitaler Mentor. Zeitgemäß und neurobiologisch sinnvoll unterstützt die neue Lernsoftware den ganz persönlichen Bildungsweg jedes Kindes, indem sie sich individuell dem Lerntempo, den Lernschwierigkeiten, Fragestellungen und Interessen (bedeutsames Lernen) anpassen kann. Damit bereichert der digitale Assistent den Schulalltag und setzt pädagogisch neue Maßstäbe, indem er echte individuelle Lernförderung ermöglicht.
Das KI-Tool im Einsatz – Das sagen die ersten Praxiserfahrungen an der Benz:
Der adaptive Lernbegleiter ist bereits fest in unseren Unterricht integriert. Die ersten Wochen haben gezeigt, wie positiv sich der Einsatz auf die Lernmotivation auswirkt:
Echte Chancengerechtigkeit durch Individualität: Jedes Kind lernt anders. Das Tool passt sich dem persönlichen Tempo und dem aktuellen Leistungsstand der Lernenden an. Stärkere Schüler*innen werden gefordert, während andere gezielte Unterstützung erhalten, ganz ohne Druck.
Wissenschaftlich belegter Erfolg: Die moderne Bildungsforschung zeigt deutlich, dass adaptives Lernen und konstruktives Feedback den Lernerfolg messbar steigern. Genau dies können wir KI-gestützt nun täglich im Unterricht noch besser umsetzen.
Mehr Raum für das Menschliche: Weil die KI Routineaufgaben und die Bereitstellung passgenauer Aufgaben übernimmt, gewinnen unsere Lehrkräfte wertvolle Zeit. Diese nutzen sie intensiv für das Wichtigste: Beziehungsarbeit durch die persönliche Betreuung und das direkte Gespräch mit den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen.
Der Einsatz des Tools erfolgt absolut datenschutzkonform und ist eingebettet in unser schuleigenes Medienkonzept. Uns geht es nicht darum, bewährte Lernmethoden zu ersetzen. Vielmehr lernen die jungen Leute von Anfang an einen kritischen, reflektierten und kompetenten Umgang mit künstlicher Intelligenz – eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen für ihre Zukunft.
Was uns am besten gefällt, ist die Möglichkeit zum Erstellen eigener Lernagenten, die interaktiv mit der Lerngruppe arbeiten und beispielsweise als Geschichtscoach durch die Französische Revolution führen, als Argumente-Trainer beim Debattieren helfen, geduldig durch die Anwendung der binomischen Formeln begleiten oder als literarische Figur die innere Handlung eines Textes besser verstehen lassen. Wichtig dabei: KI ist kein Denkersatz! Zuerst denken und arbeiten die Schüler*innen. Dann gibt der KI-Tutor Rückmeldungen, zum Beispiel in Form von Hinweisen und weiteren Denkanstößen, was fehlerhaft oder unklar ist und was optimiert werden kann. Entscheidend ist weiterhin die Unterrichtsqualität der Lehrkraft, durch die Wissen anschaulich vermittelt und Kompetenzen trainiert werden können.
Gefüttert wird das Tool von uns mit allem, was grundlegend für die Arbeit an unserer Schule ist, z.B. die 17 Entwicklungsziele der Agenda 2030 (Bildung für nachhaltige Entwicklung).
Wir freuen uns über den gelungenen Start und die Begeisterung, mit der unsere jungen Leute diese neue Form des Lernens annehmen! Und danke, „Team Bielefeld“!






Unsere jungen Leute im Special-Coaching mit einem der Referenten








